Retinol oder Peptide

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Mittlerweile hört man immer wieder zwei Begriffe, wenn es um die besten Anti-Aging-Waffen der Kosmetik geht: Retinol und Peptide. Was hilft dabei am besten gegen Falten? Wir bringen hier ein wenig Licht in die Dunkelheit der Unklarheit.

Was ist genau Retinol

Bei Retinol handelt es sich um die reine Form von Vitamin A, ganz genau um Vitamin A1.

Was sind die besonderen Eigenschaften von Retinol?

Das besondere an Retinol ist, dass es sich im Körper zur Vitamin-A-Säure (Tretinoin) umwandelt. Die Unbedenklichkeit während Schwangerschaft und Stillzeit ist übrigens nicht hinreichend untersucht, sodass hiervon abgeraten wird.

Die klare Stärke von Retinol liegt allerdings darin, dass es ein äußerst effektives Mittel gegen Fältchen, schlaffe Haut und Pigmentflecken ist und von daher auch von vielen guten Ärzten empfohlen wird. Schon eine geringe Konzentration (wie etwa 1%) baut das Bindegewebe auf und hemmt Enzyme, welche Kollagen abbauen.

In den USA ist man wie üblich etwas fortschrittlicher, dort wird die Vitamin-A-Säure – welche, wie bereits erwähnt, ja aus Retinol entsteht – sogar zur Behandlung von Lichtschäden in der Haut zugelassen. In Deutschland bekommt man sie dagegen nur auf Rezept und da sie auch Pickel stoppt, geschieht dies meist bei Akne-Patienten.

Der Nachteil von Retinol

Vitamin-A-Säure kann die Haut sehr reizen. In Deutschland ist daher nur das wesentlich schwächere Retinol in einer Höchstkonzentration von 0,3 Prozent erlaubt. Zum Vergleich: Die USA erlauben bis zu 1%). Retinol kann zudem, empfindliche Haut irritieren, sie dünner und damit sensibler für Sonne. Dies sollte man unbedingt bedenken, bevor man sich in die Sonne legt.

Was sind Peptide

Peptide, genauer Palmitoyl-Pentapeptide, sind körpereigene Eiweißbausteine, die den Zellen signalisieren, den natürlichen Regenerationsprozess der Haut zu starten. Hört sich prima an, wenn man etwas gegen Falten sucht. Es geht noch weiter:

Studien zeigen, dass Peptide ebenso wirksam sind wie Retinol und dass sie gerade von Menschen mit sehr empfindlicher Haut deutlich besser vertragen werden.

Der Aufstieg der Peptide Produkte

Mitgewirkt bei er Entdeckung und Erforschung von Peptiden hat der Kosmetikriese Procter & Gamble. Die ersten Ergebnisse wurden bereits 2004 in der Pflegelinie “Oil of Olaz Regenerist” auf den Markt gebracht.

Als größter Konkurrent von Procter & Gamble Produkten, gilt die US-Firma Klein-Becker. Diese brachte mit “Strivectin” eigentlich eine Creme gegen Dehnungsstreifen auf den Markt.

Testerinnen, welche die Anleitungen nicht richtig lasen, cremten sich – statt den zu untersuchenden Flächen: Bauch, Brüsten und Oberschenkeln – das Gesicht ein und stellten fest: Die Falten verschwanden. Bald entdeckten Hollywood-Stars die Creme und sie wurde zum Verkaufsschlager obwohl die Tube 92 Euro kostet.

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