Acrylnägeln oder Gelnägel?

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Beitrag des Users djnovum

Wenn man Kunstnägel tragen möchte, muss man sich für ein System entscheiden. Beide Systeme haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Im folgenden erklären wir Ihnen beide Modellagesysteme. Für bestimmte Personengruppen eignet sich eher das eine oder das andere System.

Acrylnägel

Bei Acrylnägeln arbeitet man mit einer Modellierflüssigkeit (Liquid) und einem Acrylpulver, welche miteinander verbunden, ein modellierfähiges Bällchen ergeben. Wer den typischen Liquidgeruch nicht mag, für den gibt es auch lichthärtende oder geruchlose Liquids. Es gibt auch hier unzählige Gestaltungsmöglichkeiten mit farbigen Liquids oder bunten Acrylpowdern.

Acrylnägel sind noch härter und belastbarer als Gelnägel und bieten so eine gute Alternative, für all die, die mit Gel noch keine haltbaren Ergebnisse erzielen konnten oder dünnere Nägel haben möchten. Acrylnägel lassen sich mit Aceton und etwas Geduld wieder entfernen.

Die Technik ist jedoch nicht ganz einfach zu erlernen, da es gerade beim Mischungsverhältnis auf Fingerspitzengefühl ankommt. Viele erfahrene Nageldesigner schwören auf Acryl. Leider ist es so, dass viele Studios diesen Service noch nicht oder in nicht zufriedenstellender Qualität ausführen.

Wenn Sie sich Ihre Kunstnägel nicht selbst gestalten wollen, lassen Sie sich am Besten im Studio Ihrer Wahl einen Probenagel fertigen, um sich von der Qualität zu überzeugen.

Wer sie selbst machen möchte, wählt meist das Dreiphasen-Gelsystem als Einstieg.

Gelnägel

Gelnägel werden aus lichthärtendem Kunststoff, meist in drei Schichten (Haft-, Aufbau- und Versiegelungsschicht) hergestellt. Gel ist fertig und gebrauchsfertig vorgemischt.

Es gibt im Wesentlichen 3 Varianten:

1. Das Einphasensystem
Bei diesem System werden alle drei Schichten mit einem meist mittelviskosen Gel gearbeitet. Dies empfiehlt sich gerade für Naturnagelverstärkungen und erfahrene Nageldesignerinnen. Man kann hier erheblich einsparen, indem man größere Gebinde kauft.

2. Das Zweiphasensystem

Dieses System besteht aus 2 verschiedenen Gelen. Entweder ein Gel, das sowohl als Haft –und Aufbaugel verwendet werden kann und eines, das zum Versiegeln genutzt wird.
Oder aber ein Gel, dass man sowohl als Haft- als auch als Versieglergel verwendet und eines, das man für den Aufbau verwendet.

3. Das Dreiphasensystem

Das gebräuchlichste und für Anfänger am geeignetste System besteht aus drei Gelen: Haft-, Aufbau- und Versieglungsgel. Jedes Gel hat eine andere Konsistenz, man kann also jede Phase auf die persönlichen Vorlieben abstimmen. Man muss hier allerdings etwas höhere Kosten in Kauf nehmen, da man ja jedes Gel in etwas kleineren Mengen einkauft.

Neu sind die „Soak off“-Gele. Sie können nach belieben mit Aceton wieder abgelöst werden, was bei „normalem“ Gel so nicht möglich ist. Zu diesen zählt man auch die lichthärtenden Nagellacke.

Zur kreativen Gestaltung kann man Designs aus farbigen Gelen arbeiten. Hier sind kaum Grenzen gesetzt. Sofern Sie sich für eine Gel Nagelmodellage interessieren, so finden Sie auf der Webseite www.gelnaegel.net alles rund um das Thema UV-Gel.

Zusammenfassung Acrylnägel oder Gelnägel

Wenn man Anfänger ist und sich seine Nägel nun selbst machen möchte, dann sollte man zu der Gelnägel Variante greifen. Acrylnägel Modellagen sind etwas schwerer und erfordern Übung und Fachwissen. Wird sauber und mit Geschick gearbeitet, erzielen beide Methoden tolle Ergebnisse. Sofern Sie einen Beruf ausüben, bei dem die Nägel schnell abbrechen können z. B. in der Gastronomie, Pflegeberufe etc., dann sollten Sie zu den Acrylnägel greifen. Hier sollten Sie aber für den Anfang ein Nagelstudio an Ihre Hände lassen. Schauen Sie sich dort die Vorgehensweise genau an.

Wenn Sie Ihre Acrylmodellage selbst machen möchte, dann achten Sie bitte auf Qualität. Informieren Sie sich vorher über die Preise von guten Produkten und üben Sie an einer Übungshand.

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